Aschoff Fotografie

Über Aschoff Fotografie


Porträt von Bastian Géza Aschoff
Bastian Géza Aschoff

„Es gibt Bilder, die vergisst man nie."

Warum ich fotografiere

„Es gibt Bilder, die vergisst man nie."

Nicht unbedingt, weil sie spektakulär sind. Sondern weil in genau diesem Bruchteil einer Sekunde alles zusammengepasst hat: der richtige Moment, das passende Licht, ein Blick, eine Geste oder eine Stimmung, die sich nicht wiederholen lässt.

Genau diese Augenblicke faszinieren mich bis heute. Wenn ich auf den Auslöser drücke und schon im selben Moment weiß, dass gerade ein besonderes Bild entstanden ist, empfinde ich noch immer dieselbe Freude wie vor vielen Jahren. Dieses Gefühl hat mich in meiner fotografischen Laufbahn nie verlassen – im Gegenteil, es ist bis heute meine größte Motivation, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Nicht, weil ich Technik spannend finde. Sondern weil ich meinen Auftraggebern Bilder liefern möchte, die mehr zeigen als den Ablauf einer Veranstaltung: Bilder, die Atmosphäre transportieren, Menschen authentisch zeigen und den Charakter eines Moments sichtbar machen.

Was mich an guter Fotografie begeistert

Fotografie bedeutet für mich weit mehr als das Drücken des Auslösers. Ein gutes Bild entsteht häufig lange bevor die Kamera überhaupt in der Hand liegt. Ich beobachte Räume, analysiere Licht, denke Abläufe voraus und überlege schon vor Beginn einer Veranstaltung, welche Situationen entstehen könnten und wie sie sich fotografisch am besten erzählen lassen.

Gerade bei Veranstaltungen entscheidet oft ein einziger Moment über ein gutes oder ein außergewöhnliches Bild. Deshalb versuche ich nicht nur zu reagieren, sondern Entwicklungen vorauszuahnen: Wo entsteht gleich eine interessante Begegnung? Welche Reaktion wird ein Redner auslösen? Aus welcher Perspektive lässt sich eine Situation am stärksten erzählen? Diese Aufmerksamkeit macht für mich den Reiz der Reportagefotografie aus.

Moderne Kameratechnik und extrem lichtstarke Festbrennweiten eröffnen heute Möglichkeiten, die es früher so nicht gab. Für mich sind sie jedoch kein Selbstzweck. Sie helfen mir dabei, Menschen aus einer unruhigen Umgebung herauszulösen, den Blick gezielt zu lenken und Bilder mit einer stärkeren visuellen Wirkung zu gestalten.

Bastian Géza Aschoff bei der Arbeit mit zwei Kameras im Plenarsaal
Im Einsatz – zwei Kameras mit lichtstarken Festbrennweiten

Wie ich arbeite

Während einer Veranstaltung versuche ich möglichst schnell „unsichtbar" zu werden. Nicht, weil ich mich verstecken möchte, sondern weil Menschen nach kurzer Zeit vergessen sollen, dass sie fotografiert werden. Genau dann entstehen natürliche Aufnahmen, echte Begegnungen und authentische Emotionen.

Gleichzeitig arbeite ich strukturiert und mit einem hohen Maß an Vorbereitung. Ich sehe meine Aufgabe nicht nur darin, schöne Bilder zu machen, sondern den fotografischen Teil einer Veranstaltung so zuverlässig umzusetzen, dass sich meine Auftraggeber um nichts kümmern müssen. Deshalb gehören eine sorgfältige Planung, moderne und redundante Technik sowie durchdachte Workflows für mich genauso selbstverständlich dazu wie Kreativität und fotografisches Gespür.

Leidenschaft ist dabei niemals Selbstzweck. Sie ist die Triebfeder, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und meinen Auftraggebern Bilder zu liefern, die ihren Anforderungen gerecht werden – und diese im besten Fall sogar übertreffen.

Warum viele Kunden seit Jahren mit mir zusammenarbeiten

Seit 2008 arbeite ich hauptberuflich als Fotograf. In dieser Zeit durfte ich Unternehmen, Ministerien, öffentliche Institutionen, Verbände und Agenturen bei den unterschiedlichsten Projekten begleiten – von kleinen Vorstandssitzungen über internationale Fachkongresse bis hin zu politischen Veranstaltungen, Unternehmensreportagen und groß angelegten Events.

Besonders freut mich, dass viele dieser Auftraggeber seit vielen Jahren immer wieder mit mir zusammenarbeiten. Ich glaube, dass dafür nicht nur die Qualität der Bilder entscheidend ist. Ebenso wichtig ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit: Zuhören. Mitdenken. Verlässlich sein. Diskret auftreten. Auch unter Zeitdruck ruhig bleiben. Sich auf unterschiedliche Menschen und Situationen einstellen. Genau das schätzen viele meiner Auftraggeber – und genau das ist auch mein Anspruch an mich selbst.

Und wenn ich gerade nicht fotografiere…

…dann beschäftige ich mich meistens trotzdem mit Fotografie. Ich probiere neue Ideen aus, optimiere Arbeitsabläufe, entwickle technische Lösungen für wiederkehrende Aufgaben oder beschäftige mich mit neuen Möglichkeiten der Bildgestaltung. Nicht, weil ich ständig etwas verändern möchte, sondern weil Stillstand mich fotografisch noch nie interessiert hat.

Bastian Géza Aschoff mit seinem Hund Stella
Mit Stella

Ich bin überzeugt, dass Erfahrung und Neugier keine Gegensätze sind. Im Gegenteil: Je länger ich fotografiere, desto mehr Freude bereitet es mir, neue Perspektiven zu entdecken und meinen Blick weiterzuentwickeln.

Bilder zu schaffen, die nicht nur dokumentieren, was passiert ist – sondern die Energie der Momente sichtbar machen, die eine Veranstaltung getragen haben.


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